Training zur Lebensstiländerung

Jeder Mensch beginnt sein Leben mit etwa 3.500 Gramm Geburtsgewicht. Ab diesem Zeitpunkt ist sein ganzes Ziel auf Wachstum programmiert, eine Programmierung, die lebenslang bestehen bleibt.  In den letzten Jahrzehnten wird eine Epidemie zum Übergewicht oder sogar zur Adipositas (Fettleibigkeit) beobachtet, und wenn dies erreicht ist, erfährt das menschliche Gehirn einen neu programmierten Sollwert, mit dem der gesamte Organismus darauf ausgerichtet ist, das einmal erreichte Gewicht zu erhalten. Dabei tritt das Signal aus dem Sättigungszentrum verspätet ein, und es wird zu viel, zu schnell und weit über das Hungergefühl hinaus gegessen.

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Benefit einer Testosteron-Behandlung übergewichtiger oder adipöser Männer

Bei übergewichtigen oder adipösen Männern finden sich oft niedrige Serum-Testosteronspiegel, die mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes in Verbindung stehen. 

In einem großen Studienkollektiv von prädiabetischen Männern wurde geprüft, ob bei ihnen durch eine Behandlung mit Testosteron das Fortschreiten zum manifesten Diabetes über die Effekte eines Lifestyle-Programms hinaus verhindert oder die Umkehrung des Diabetes-Vorstadiums bewirkt werden kann. An T4DM, einer randomisierten, Placebo-kontrollierten, doppelblinden Zweijahresstudie der Phase 3b waren sechs australische Tertiärzentren beteiligt. Die teilnehmenden Männer im Alter von 50,7 Jahren hatten einen Taillenumfang von ≥95 cm und eine Serum-Testosteronkonzentration von ≤14,0 nmol/l sowie eine beeinträchtigte Glukosetoleranz (oraler Glukosetoleranztest [OGTT] 2h-Glukose 7,8-11,0 mmol/l) oder einen neu diagnostizierten Typ-2-Diabetes (sofern die OGTT 2h-Glukose ≤15,0 mmol/l lag). Sie wurden in ein Lifestyle-Programm aufgenommen und erhielten randomisiert (1:1) intramuskuläre Injektionen von Testosteron-Undecanoat oder Placebo. Die jeweils für die Intention-to-Treat-Population vorgesehenen Primärendpunkte waren ein Typ-2-Diabetes (2h-OGTT-Glukose ≥11,1 mmol/l) und die mittlere Veränderung des Baseline-Werts der 2h-OGTT-Glukose nach zwei Jahren.

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Kardiovaskuläre Risikoreduktion bei Atherosklerosen mit hoher Distanz zum Zielwert

Die Ergebnisse einer Behandlung / Therapie mit Alirocumab bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten zeigen in der ODYSSEY-OUTCOMES-Studie nicht nur eine effektive Verringerung des LDL-C-Wertes über den gesamten Behandlungszeitraum, sondern im primären Endpunkt eine signifikante Senkung der kardiovaskulären Ereignisse mit Hospitalisierung, nicht-letaler Myocardinfarkte, Todesfälle und ischämischem Apoplex.

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Übergewicht und Diabeteszahlen steigen in der Coronapandemie

Bei den meisten Menschen mit deutlichem Übergewicht findet sich eine unterschwellige chronische Entzündung, die von den Fettzellen im Bauchraum ausgeht. Durch Ernährungsfehler und Bewegungsmangel entwickelt sich gleichzeitig noch eine chronische Stoffwechselerkrankung, die mit prädiabetischen Glukosewerten beginnt und in einem manifesten Typ 2-Diabetes, der Zuckerkrankheit, mündet.  Hierzulande ist bei etwa acht Millionen Menschen ein Diabetes mellitus diagnostiziert, inklusive einer hohen Dunkelziffer nicht erkannter Personen mit einem verändertem Glukosestoffwechsel.

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Eine Erfolgsstory von Insulin auch in Zeiten der Pandemie

Die COVID-Pandemie wirkt sich auf unterschiedliche Weise auf die Versorgung und die Risiken der Menschen mit Diabetes aus. Es fehlen der persönliche Kontakt, die tröstende Berührung und das Mutmachen im Gespräch mit ihrem Diabteologen, sagte Professor Matthias Blüher von der Adipositas-Ambulanz der Leipziger Universität. Anlässlich des neuen Online-Format von Sanofi:
“Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“. 

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Ältere Menschen mit hohem BMI können Turbo einer Virusausbreitung sein

Eine aktuelle Studie geht der Hypothese nach, ob SARS-CoV 2-Übertragungen von einem relativ kleinen Anteil infizierter Menschen ausgeht, die am weitaus größten Teil der COVID 19-Infektionen in der Bevölkerung beteiligt sind. Es bedarf eines komplexes Konzeptes solche sogenannten Superspreader (Superverbreiter) zu detektieren, damit die Daten wissenschaftlich zu belegen und quantifizierbar sind. 

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SARS-CoV-2-Infektion auch der Pankreaszellen

Bei COVID-19- Patienten steht meisten die Infektion der Atemwege und Lungen im Zentrum des Geschehens.  Bekannt ist, dass SARS-CoV-2 viele Organe befallen und deren Funktionen beeinträchtigen kann. Betroffen können nicht selten der Verdauungstrakt, das Herz-Kreislauf-System und das Nervensystem sein; neueste Daten der Universität Ulm berichten von Störungen des Stoffwechsels, indem auch Pankreaszellen zu den Zielorganen des Pandemievirus gehören.

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Differenziertes Wissen zu Risiken für Diabetes bahnt Präzisionsmedizin an

Es vergehen oft viele Jahre von den ersten Symptomen bis zur Diagnose, die einen Diabetes mellitus bestätigt. Über viele Jahre leben die Patienten mit einer beginnenden Glukose-Stoffwechselstörung, die vor allem durch Übergewicht, Adipositas und genetische Variation begünstigt wird. Ernährungsfehler und Bewegungsverweigerung tragen einen guten Teil dazu bei, den Stoffwechsel für Zucker in die Knie zu zwingen.

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Was lange währt, wird endlich gut: Anerkennung der Adipositas als Krankheit

In der Ausnahmesituation der aktuellen Corona-Pandemie ist damit zu rechnen, dass die seit Jahren existierende Adipositas-Pandemie sich parallel dazu stärker verbreitet. Laut Professor Matthias Blüher, Adipositas Ambulanz Leipzig, haben sich starkes Übergewicht und Adipositas in den letzten 40 Jahren bereits pandemisch ausgebreitet. Weltweit haben sich die Zahlen der Betroffenen verdoppelt, in einigen Ländern sogar verdreifacht.

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SARS-CoV-2-Infektion in Pankreaszellen

Bei COVID-19- Patienten steht meisten die Infektion der Atemwege und Lungen im Zentrum des Geschehens.  Bekannt ist, dass SARS-CoV-2 viele Organe befallen und deren Funktionen beeinträchtigen kann.

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Unverändert hohe Rauchquote erfordert gesellschaftpolitische Entscheidungen

Um die gesundheitlichen Folgen des Rauchens nachhaltig zu verringern, braucht es eine gesamtgesellschaftliche Herangehensweise aller Verantwortlichen, darunter die Institutionen der öffentlichen Gesundheit und die Politik. Aber auch die Industrie kann mit der Entwicklung und verantwortungsvollen Vermarktung wissenschaftsbasierter Produkte mit reduziertem Risikopotential zu einer ganzheitlichen Strategie beitragen. 

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Wo ein Statin nicht ausreicht, kann Alirocumab noch punkten

In der ODYSSEY-OUTCOMES-Studie konnte mit dem PCSK-9-Hemmer Alirocumab (Praluent®) bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten eine nominal signifikante Reduktion der Gesamtmortalität um 15 Prozent erreicht werden. Professor Nikolaus Marx, Aachen, referierte die Daten der Studie und begrüßte die geplante Wiedereinführung des lipidsenkenden Produkts. 

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Enge Verzahnung von Diabetes und Adipositas

Seit Jahren steigen in Deutschland die Zahlen von Übergewicht und Adipositas konstant und gleichzeitig steigen die Neuerkrankungen an Typ 2-Diabetes. Diese parallele Entwicklung ist leicht erklärbar, da Adipositas als Krankheit akzeptiert und als Vorstufe einer diabetogenen Stoffwechsellage gilt. Im Vergleich zu Menschen mit Normalgewicht zeigen adipöse Menschen ein sechs- bis zehnmal höheres Risiko für Typ 2-Diabtes, und damit steht heutzutage jeder fünfte Todesfall in Verbindung.

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Impfvariation bei Vorerkrankungen

Die Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums hat geregelt, bei welcher Alters- oder Risikogruppe zu welchem Zeitpunkt eine Corona-Impfung erhalten soll. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse begründen für Menschen mit Diabetes oder bestimmten Vorerkrankungen eine Priorisierung; sie sollten früher einer Impfung zugeführt werden, als die die entsprechende gesunde Altersgruppe. Dies wird von den Fachgesellschaften begrüßt, weil Patienten mit chronischer Stoffwechselerkrankung bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 häufiger als Stoffwechselgesunde einen schwereren Verlauf von COVID-19-Erkrankung aufweisen. 

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Praluent®: Von Patienten mit Hypercholesterinämie und Ärzten lange erwartet

Der vollständige humane monoklonale Antikörper zur Senkung des LDL-Cholesterins (LDL-C) steht seit April dieses Jahres wieder zur Verfügung, mit dem die ambitionierten Zielwerte der aktuellen Leitlinien zur Behandlung von Dyslipidämien der European Society of Cardiology (ESC) und der European Atherosclerosis Society (EAS) erreicht werden können. Seit mehr als fünf Jahren zugelassen, wurden europaweit etwa 40.000 Patienten mit Alirocumab erfolgreich behandelt, wie das klinische Profil aus einer umfangreichen Studienlage erkennen lässt.

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Risikoreduktion bei Atherosklerosen mit hoher Distanz zum Zielwert

Die Ergebnisse einer Behandlung / Therapie mit Alirocumab bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten zeigen in der ODYSSEY-OUTCOMES-Studie nicht nur eine effektive Verringerung des LDL-C-Wertes über den gesamten Behandlungszeitraum, sondern im primären Endpunkt eine signifikante Senkung der kardiovaskulären Ereignisse mit Hospitalisierung, nicht-letaler Myocardinfarkte, Todesfälle und ischämischem Apoplex.

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Mundgesundheit und Rauchen: was wissen Zahnärzte zu Schadensminimierung, E-Zigaretten und Tabakerhitzern

Das Konzept der Schadensminimierung beim Rauchen beschreibt den kompletten Umstieg von Rauchern auf verbrennungsfreie und dadurch schadstoffreduzierte Konsumalternativen wie E-Zigaretten und Tabakerhitzer, anstatt weiter zu rauchen. Der vollständige Verzicht auf Zigaretten gelingt besonders vielen derjenigen Raucher nicht, die schon auf eine langjährige Raucherkarriere zurückblicken.

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Erfolg der frühen Insulintherapie als Prädiktor langfristig guter Diabeteskontrolle

Nach der Diagnosestellung eines Diabetes mellitus spielen die ersten drei Wochen der Insulineinstellung eine wichtige Rolle für den Verlauf der Erkrankung. In dieser Zeit sollte alles getan werden, den HbA1c auf das gewünschte Ziel von unter 7 Prozent zu senken, weil diejenigen, die dieses Ziel erreichen, zum besseren und stabiler Krankheitsverlauf geführt werden können. 

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Impfvariation bei Vorerkrankungen

Die Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums hat geregelt, bei welcher Alters- oder Risikogruppe zu welchem Zeitpunkt eine Corona-Impfung erhalten soll. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse begründen für Menschen mit Diabetes oder bestimmten Vorerkrankungen eine Priorisierung; sie sollten früher einer Impfung zugeführt werden, als die die entsprechende gesunde Altersgruppe.

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Kluge und notwendige Entscheidung des OLG Düsseldorf

Sanofi plant die Produktion, den Vertrieb und die Vermarktung des PCSK-Inhibitors Praluent® (Alirocumab) in Deutschland wieder aufzunehmen. Die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 5.November 2020 hat diese Entscheidung ermöglicht, weil das Urteil vom 11. Juli 2019 aufgehoben werden musste, welches Sanofi die Produktion, den Vertrieb und die Vermarktung von Praluent® in Deutschland sowie jegliche Kommunikation …

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Diagnose und Arzt-Patientengespräche leiten zum zielgerichteten Therapiemanagement

Diagnose, Gespräche und ein zielgerichtetes Therapie-Management ist bei Menschen mit einer Adipositas sehr wichtig und vergleichbar mit einer Behandlung anderer chronischer Erkrankungen. Professor Matthias Blüher, Leiter der Adipositas Ambulanz für Erwachsene am Universitätsklinikum Leipzig, beschreibt dieses Procedere als einen Dreifach-Ansatz (3D, diagnosing, dicussing and setting directions), zum kontinuierlichen Krankheitsmanagement mit klarer Zielausrichtung.

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