Artikel aus der Kategorie: Forschung

Differenziertes Wissen zu Risiken für Diabetes bahnt Präzisionsmedizin an

Es vergehen oft viele Jahre von den ersten Symptomen bis zur Diagnose, die einen Diabetes mellitus bestätigt. Über viele Jahre leben die Patienten mit einer beginnenden Glukose-Stoffwechselstörung, die vor allem durch Übergewicht, Adipositas und genetische Variation begünstigt wird. Ernährungsfehler und Bewegungsverweigerung tragen einen guten Teil dazu bei, den Stoffwechsel für Zucker in die Knie zu …

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Was lange währt, wird endlich gut: Anerkennung der Adipositas als Krankheit

In der Ausnahmesituation der aktuellen Corona-Pandemie ist damit zu rechnen, dass die seit Jahren existierende Adipositas-Pandemie sich parallel dazu stärker verbreitet. Laut Professor Matthias Blüher, Adipositas Ambulanz Leipzig, haben sich starkes Übergewicht und Adipositas in den letzten 40 Jahren bereits pandemisch ausgebreitet. Weltweit haben sich die Zahlen der Betroffenen verdoppelt, in einigen Ländern sogar verdreifacht.

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Unverändert hohe Rauchquote erfordert gesellschaftpolitische Entscheidungen

Um die gesundheitlichen Folgen des Rauchens nachhaltig zu verringern, braucht es eine gesamtgesellschaftliche Herangehensweise aller Verantwortlichen, darunter die Institutionen der öffentlichen Gesundheit und die Politik. Aber auch die Industrie kann mit der Entwicklung und verantwortungsvollen Vermarktung wissenschaftsbasierter Produkte mit reduziertem Risikopotential zu einer ganzheitlichen Strategie beitragen. 

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Wo ein Statin nicht ausreicht, kann Alirocumab noch punkten

In der ODYSSEY-OUTCOMES-Studie konnte mit dem PCSK-9-Hemmer Alirocumab (Praluent®) bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten eine nominal signifikante Reduktion der Gesamtmortalität um 15 Prozent erreicht werden. Professor Nikolaus Marx, Aachen, referierte die Daten der Studie und begrüßte die geplante Wiedereinführung des lipidsenkenden Produkts. 

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Von der FDA autorisiert: IQOS als Tabakprodukt mit modifiziertem Risiko

Die US Food and Drug Administration (FDA) autorisierte das neue Tabakprodukt IQOS zur Markteinführung in den US Markt als Tabakprodukt mit modifiziertem Risiko. Dazu teilt die FDA mit: „Das IQOS-System verbrennt den Tabak nicht, sondern erhitzt diesen lediglich“. Dadurch sei die Erzeugung von schädlichen und potenziell schädlichen Chemikalien signifikant reduziert. Angeführt werden wissenschaftliche Studien, die …

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Moderates Weintrinken zum Essen ist Diabetesprävention

Jede Gesellschaft ist von einer eigenen Kultur, besonders des Essens und Trinkens geprägt. Die mediterrane Ernährung zeichnet sich aus durch reichlich Obst und Gemüse, mehr Fisch als Fleisch und Weingenuss zu den Mahlzeiten, was als gesunde Ernährung definiert ist. Diese Ernährungsform wird für Menschen mit Typ 2-Diabetes nachdrücklich empfohlen, weil neben positiven Effekten auf den …

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Widerstandsfähiges Immunsystem durch gesunde Darmflora

Jeder Mensch ist mit einer sensiblen Mikroökologie ausgestattet, welche individuell zusammengesetzt, seinen ganz persönlichen Stoffwechsel, die Verfügbarkeit von Nährstoffen, sein Wohlbefinden und seine Gesamtgesundheit regulierend unterstützt.Besonderer Aufmerksamkeit bedarf das Mikrobiom des Darmes, das durch gesundheitliches Fehlverhalten, Fehlernährung oder auch durch Medikamente aus dem Gleichgewicht geraten kann.Ausgestattet wird der Mensch mit seiner sehr individuellen Darmflora von Geburt an. Der …

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„harm-reduction“ ist ein allgemein gültiges Prinzip in der Medizin

Zur Prävention von Verletzungen wird das Helmtragen bei Fahrrad-, Moped- und Motoradfahrern sowie beim Skilaufen empfohlen und angewendet. Gleiches gilt für die Anschnallpflicht beim Autofahren, die von vernünftigen Menschen regelmäßig eingehalten wird. Bei der Prävention einer Gewichtszunahme ist die Consumer Präferenz noch immer maßgeblich und von der jeweiligen Situation abhängig, sagte Universitäts-Dozent Ernest Grohmann vom …

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Es gibt keine negative Wirkung von Süßstoff auf die Darmgesundheit

Eine israelische Studie aus 2014 hat die Aufnahme von Süßstoff mit der Darmgesundheit in Zusammenhang gestellt, weil die Forscher der Meinung waren, dass mit dem Konsum von Süßstoffen die bakterielle Darmbesiedlung verändert und das Risiko für eine Glukoseintoleranz gesteigert wird. Diese Ergebnisse wurden bereits damals angezweifelt und zu der Glukoseintoleranz als Zeichen von Prä-Diabetes konnte …

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Identitätskrise von Yin und Yang des Energiehaushalts führen zur Adipositas

Hat die weltweite Adipositas–Epidemie einen Höchststand erreicht oder strebt die Weltbevölkerung nach immer höheren Gewichtsklassen, deren Schadenspotenzial für die Gesundheit der Betroffenen kaum noch abzuschätzen ist? Das Phänomen betrifft schon lange nicht mehr nur die reichen Industrienationen, sondern breitet sich ungebremst auch in den Entwicklungsländern aus. Die Forschung und viele Wissenschaftler suchten mit Hochdruck nach …

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