Von der FDA autorisiert: IQOS als Tabakprodukt mit modifiziertem Risiko

Die US Food and Drug Administration (FDA) autorisierte das neue Tabakprodukt IQOS zur Markteinführung in den US Markt als Tabakprodukt mit modifiziertem Risiko.

Dazu teilt die FDA mit: „Das IQOS-System verbrennt den Tabak nicht, sondern erhitzt diesen lediglich“. Dadurch sei die Erzeugung von schädlichen und potenziell schädlichen Chemikalien signifikant reduziert. Angeführt werden wissenschaftliche Studien, die gezeigt haben, dass ein kompletter Wechsel von Rauchern herkömmlicher Zigaretten auf das IQOS-System die Exposition des Organismus gegenüber den toxischen Substanzen signifikant reduziert ist.

Damit genehmigt die Behörde den Verweis auf eine modifizierte Schadstoffexposition durch IQOS als angemessen und fördernd für die öffentliche Gesundheit.

Aktuell ist aufgrund der verfügbaren wissenschaftlichen Belege damit zu rechnen, dass dieses System der Gesundheit in der Bevölkerung insgesamt zugute kommt, inklusive der Gesamtbevölkerung einen Nutzen bringen wird, sagte Dr. Alexander Nussbaum, Head of Scientific & Medical Affairs bei der Philip Morris GmbH, der den Tabakerhitzer als erstes elektronisches nikotinhaltiges Produkt bezeichnet, das die Kriterien der FDA für ein Produkt mit modifiziertem Risiko erfüllt. Damit wird klar, dass es sich bei IQOS um ein grundlegend andersartiges Tabakprodukt handelt, dessen Nutzung eine schadstoffreduzierte Alternative für erwachsene Raucher darstellt, die andernfalls weiter Zigaretten rauchen würden. Insofern besteht eine positive Chance für Raucher und für die öffentliche Gesundheit.

Der Anteil von Rauchern beträgt in Deutschland etwa 28 Prozent; das bedeutet 17 Millionen gesundheitsgefährdete Raucher, und dieser Anteil ist seit 2016 relativ konstant. Ernsthafte Versuche, das Rauchen zu lassen, liegen bei etwa 15,8 Prozent der Raucher, mit eher rückläufiger Bereitschaft, den Rauchstopp zu versuchen.

Das Wissen um die Chance der Risikoreduktion beim Rauchen ist bei Rauchern herkömmlicher Zigaretten nicht sehr ausgeprägt, obwohl das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) darauf hinweist, dass der Konsum von konventionellen Zigaretten ein deutlich höheres Risiko mit sich bringt als der Umstieg auf risikoreduzierte Alternativprodukte.

Der alleinige Aufruf zum Rauchstopp, erweist sich oft als nicht ausreichend, da er die Lebenswirklichkeit der Raucher nicht adressieren kann.

Fehleinschätzung des Gesundheitsrisikos sowie eine niedrige Kompetenz in Sachen Gesundheit kennzeichnen die Mehrheit der Raucher. Es fehlt eine sachliche Aufklärung über risikoreduzierte Alternativen zur herkömmlichen Zigarette, die oft eine Chance bietet für Raucher, die sonst weiter rauchen würden, um das Rauchverhalten zu ändern.

Unumstritten ist dabei die Tatsache, dass der Rauchstopp das Beste ist was ein Raucher anstreben sollte. Wenn dieser keine Option ist, kann der vollständige Umstieg auf schadstoffreduzierte Produkte ein richtiger und wichtiger Schritt sein.

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– Adipositas Stiftung // Veröffentlicht in AllgemeinForschung