Akute Gewichtszunahme ist ein Notfall mit sofortiger Indikation für eine Therapie

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Die Mechanismen der Körpergewichtsregulation etablieren Übergewicht und Adipositas als chronische Erkrankung, der nur eine lebenslange Therapie entgegengesetzt werden kann. Angesichts der ausgesprochen geringen Erfolge unterschiedlicher Gewichtsreduktionsprogramme, stehen die Suche nach Veränderungen im Gehirn und nach pharmakologischen Substanzen im Zentrum der wissenschaftlichen Forschung. Immerhin sind weltweit mehr Menschen übergewichtig als normal- oder untergewichtig, und in Kanada werden bis zu einem Viertel der Einwohner als adipös deklariert, sagte Professor Arya M. Sharma von der Alberta University in Kanada auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin. Weiterlesen »

Dermatologische Veränderungen bei Menschen mit Diabetes

Haut_01_270px

Unterschiedliche Hauterkrankungen werden bei Menschen mit Diabetes mellitus gesehen, die im direkten Zusammenhang mit dieser Stoffwechselstörung stehen. Dazu gehören Mikroangiopathien, die wegen einer Schädigung der kleinsten Gefäße entstehen. Auch Neuropathien, die auf einem Angriff der hohen Blutzuckerspiegel auf die Nervenbahnen beruhen, verändern das Hautbild und verursachen Empfindungs- und Heilungsstörungen. Hautreaktionen auf die Insulininjektion sind bei …

mehr »

Diabetes junger Frauen greift auch in die Familienplanung ein

young pregnant woman against a blue sky

Menschen mit Diabetes mellitus müssen sich aufgrund dieser chronischen Erkrankung ein ganzes Leben lang damit auseinandersetzen. Regelmäßige Schulungen zum persönlichen Lebensstil, zu den verordneten Produkten und deren korrekter Anwendung sind erforderlich, um Manager seiner eigenen Erkrankung zu werden und ein unabhängiges Leben zu führen. Disziplin und Therapietreue sind unabdingbare Voraussetzungen, um die Folgeerkrankungen möglichst zu …

mehr »

Adipositas und Gestationsdiabetes: höchster Prädiktor für Übergewicht des Kindes

Diabetes in der Schwangerschaft ist ein Risiko für Mutter und das ungeborene Kind. Die Pathophysiologie erklärt sich aus der physiologischen Insulinresistenz der Schwangeren, durch die der Substratfluss zum Fetus optimiert wird. Eine zusätzliche – unerwünschte – Insulinresistenz kommt aus dem Fettgewebe, sagte Privatdozent Martin Füchtenbusch aus München anlässlich des 5. Sachsenhäuser Diabetessymposium in Frankfurt unter …

mehr »

Flüchtlinge: Diabetes und ihre Insulintherapie

I. Mögliche Barrieren Über die medizinische Versorgung der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge mit Diabetes und ihrer Insulinbehandlung ist bisher wenig bekannt. Eine der großen Barrieren stellen: mangelnden Sprachkenntnisse, fehlendes Wissen zu Schrift- /Wortzeichen, unterschiedliche traditionelle Ernährung in den Herkunftsländern, Zeit- und Termintreue, die möglicherweise großzügig ausgelegt werden, dar. II. Haupt-Herkunftsländer der Flüchtlinge im Jahr 2015 …

mehr »

seca directprint macht Gewichtsprobleme sensibel zum Thema

seca_directprint_270px

Diese Situation kennt wohl jeder Arzt: Ein Patient kommt zur Behandlung einer Erkältung in die Sprechstunde – Dies ist aber nicht sein größtes Gesundheitsproblem. Auf den ersten Blick ist klar, dass er starkes Übergewicht hat und eine Gewichtsreduktion angeraten ist. Doch wie soll der Arzt den Patienten innerhalb der ohnehin kurzen Behandlungszeit darauf ansprechen? Die …

mehr »

Risiko der Essstörungen bei Diabetikern

schlank-große-hose

Entwickelt ein Diabetiker ein gestörtes Essverhalten, sind seine Blutzuckerwerte kaum noch kontrollierbar und die Einstellung zu normnahen Blutzuckerwerten gestaltet sich ausgesprochen schwierig. Gestörtes Essverhalten liegt einerseits bei einer Anorexia nervosa vor, wenn die Patienten mit aller Macht versuchen, ihr Gewicht zu reduzieren. Seit langem ist auch die Bulimia nervosa als gutdokumentierte Störung des Ernährungsverhaltens bekannt. …

mehr »