Auch bei Zucker bestimmt die Menge das Gift

Eine der weltweit häufigsten Erkrankungen ist der Diabetes mellitus, eine chronische Erkrankung, die den Zuckerstoffwechsel dauerhaft beschädigt. Allein in Deutschland müssen bereits nahezu acht Millionen Menschen mit dieser sogenannten „Zuckerkrankheit“ im Alltag zurechtkommen. Wichtige Energie für die Funktion der Organe und Ernährung der Zellen wird aus Kohlenhydraten aus der Ernährung gewonnen. Kohlenhydrate werden all diejenigen Nährstoffe genannt, aus denen bei der Verdauung letztlich Glukose gewonnen wird, egal ob es sich um Fruchtzucker, Milchzucker oder Stärke handelt, bei der Verdauung werden sie zu Zuckerbausteinen aufgespalten und gelangen aus dem Darm in den Blutstrom und von dort verteilt bis in die allerkleinsten Gefäße. Für die Verwertung des Zuckers und den Transport in die Zelle zu den Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle) wird das Hormon Insulin gebraucht, das in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse gebildet und freigesetzt wird. Insulin öffnet quasi das Tor für die Glukose in die Zelle, wo sie zur Energiegewinnung herangezogen wird.Weiterlesen »

Glukose und Fructose können zur Leberverfettung beitragen

Adipositas ist nach wie vor der stärkste Risikofaktor für die Entstehung eines Typ 2-Diabetes. Diese Diabetesform war in der Vergangenheit mit der Bezeichnung „Altersdiabetes“ belegt, der regelmäßig mit starkem Übergewicht, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen verbunden war. Inzwischen hat sich das Altersspektrum verschoben und es werden stark übergewichtige Kinder beim Arzt oder in der Klinik vorgestellt, die …

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Ende eines langen Adipositas-Martyrium wird chirurgisch erzielt

Das Ziel einer bariatrischen Operation befindet sich im Wandel. Zukünftig soll bei diesen Maßnahmen der Gewichtsverlust nicht mehr allein im Vordergrund stehen, sondern die Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und pathologischen Stoffwechselsituation. So gewinnen adipöse Menschen an Lebensqualität und die Chance einer längeren Lebensdauer. Diese neue Betrachtung ermöglicht es, die Kostenübernahme metabolischer Operationen einfacher und patientenorientierter …

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Adipositas sollte keine neue Normalität der Bevölkerung sein

Die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas steigen von Jahr zu Jahr an. Dies belegt die Auswertung einer in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet 2016 publizierten Studie der non-communicable Diseases (NCD). Die Risk Factor Collaboration erhob von 19,2 Millionen Erwachsenen in 186 Ländern über den Zeitraum von 1975 bis 2014 die Daten. Die Ergebnisse zeigen bei …

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Medikamentöse Unterstützung zur Gewichtsreduktion erhöht die Nachhaltigkeit

Selbst die Definition der Adipositas als chronische Krankheit durch die Deutsche Adipositas Gesellschaft wird in der täglichen Praxis oft nicht berücksichtigt. Als Folge davon werden zwar die Komorbiditäten wie kardiovaskuläre Beschwerden oder Diabetes ausreichend behandelt, die Grunderkrankung Adipositas bleibt aber unberücksichtigt, sagte Professor Matthias Blüher, Leiter der Adipositas-Ambulanz für Erwachsene am Universitätsklinikum Leipzig auf dem …

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Moderater Weingenuss bremst die Gefäßverkalkung

Verkalkungen der Blutgefäße beginnen nicht selten bereits im mittleren Lebensalter. Sie gehören also zum normalen Alterungsprozess, bei einigen bilden sich mehr und bei anderen weniger Ablagerungen in den Gefäßen. Diese zeigen sich als sogenannte Plaques, und können im Verlauf des Älterwerdens zu einem wichtigen Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen werden. Die Zunahme der atherosklerotischen Gefäßverkalkung lässt sich …

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Bei großem Bauchumfang wird die Testosteronproduktion unterdrückt

Mit steigendem Lebensalter und vermehrtem Bauchumfang entwickeln immer mehr Männer einen Testosteronmangel. Übergewicht, reduzierter Gesundheitszustand, und chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Fett- oder Zuckerstoffwechselstörungen gehören zu den Grunderkrankungen, die das androgene Hormon reduzieren. Damit beginnt für die Betroffenen ein circulus vitiosus (Teufelskreis), in dem sich die Parameter gegenseitig negativ beeinflussen. Die Stoffwechselsituation wird konstant schlechter und …

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