Adipositas sollte keine neue Normalität der Bevölkerung sein

Die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas steigen von Jahr zu Jahr an. Dies belegt die Auswertung einer in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet 2016 publizierten Studie der non-communicable Diseases (NCD). Die Risk Factor Collaboration erhob von 19,2 Millionen Erwachsenen in 186 Ländern über den Zeitraum von 1975 bis 2014 die Daten. Die Ergebnisse zeigen bei Männern einen durchschnittlichen Anstieg des BodyMassIndex (BMI), der von 21,7 kg/qm auf 24,2 kg/qm; die Prävalenz der Adipositas erhöhte sich in diesem Zeitraum bei Männern von 3,2 Prozent auf 10,8 Prozent. Bei Frauen stieg der BMI von 22.1 kg/qm auf 24,4 kg/qm, die Prävalenz der Adipositas stieg von 6,4 Prozent auf 14,9 Prozent. Weiterlesen »

Medikamentöse Unterstützung zur Gewichtsreduktion erhöht die Nachhaltigkeit

Selbst die Definition der Adipositas als chronische Krankheit durch die Deutsche Adipositas Gesellschaft wird in der täglichen Praxis oft nicht berücksichtigt. Als Folge davon werden zwar die Komorbiditäten wie kardiovaskuläre Beschwerden oder Diabetes ausreichend behandelt, die Grunderkrankung Adipositas bleibt aber unberücksichtigt, sagte Professor Matthias Blüher, Leiter der Adipositas-Ambulanz für Erwachsene am Universitätsklinikum Leipzig auf dem …

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Moderater Weingenuss bremst die Gefäßverkalkung

Verkalkungen der Blutgefäße beginnen nicht selten bereits im mittleren Lebensalter. Sie gehören also zum normalen Alterungsprozess, bei einigen bilden sich mehr und bei anderen weniger Ablagerungen in den Gefäßen. Diese zeigen sich als sogenannte Plaques, und können im Verlauf des Älterwerdens zu einem wichtigen Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen werden. Die Zunahme der atherosklerotischen Gefäßverkalkung lässt sich …

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Bei großem Bauchumfang wird die Testosteronproduktion unterdrückt

Mit steigendem Lebensalter und vermehrtem Bauchumfang entwickeln immer mehr Männer einen Testosteronmangel. Übergewicht, reduzierter Gesundheitszustand, und chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Fett- oder Zuckerstoffwechselstörungen gehören zu den Grunderkrankungen, die das androgene Hormon reduzieren. Damit beginnt für die Betroffenen ein circulus vitiosus (Teufelskreis), in dem sich die Parameter gegenseitig negativ beeinflussen. Die Stoffwechselsituation wird konstant schlechter und …

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Weniger Tabak-Schadstoffe sind weniger gefährlich

Zur Vermeidung gesundheitlicher Beeinträchtigung wurde erste kürzlich ein Präventionsgesetz etabliert, welches dem allgemeinen Prinzip der Vorsorge in der Medizin gerecht werden soll. Bei Hypertonie und Fettstoffwechselstörung sind Präventionsmaßnahmen seit langen bekannt und jede Impfung erfüllt einen präventiven Zweck der zu erwartenden Viruserkrankungen. Gesundheitliche Schadensminderung (harm-reduction) ist Zweck jeder Helmpflicht bei Fahrradfahrern und Skiläufern, der Gurt …

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Adipositas muss als Erkrankung wahrgenommen werden

Nahezu 17 Prozent der erwachsenen Bevölkerung gehören in Deutschland zu den stark übergewichtigen Menschen. Sie erfüllen die Kriterien einer krankhaften Adipositas, so die Erhebungen des Statistischen Bundesamts der Europäischen Union. Damit verfügen diese Menschen über einen entscheidenden Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen, Typ 2-Diabetes und bestimmte Krebsarten. Bei bis zu 90 Prozent aller Typ 2-Diabetiker wird ein …

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Hochwertige Ernährung im Alter ist Prävention

Mit zunehmendem Lebensalter ändern sich der Stoffwechsel und häufig auch die Ernährung. Haben die Senioren das 70. Lebensjahr überschritten, geht die körperliche Aktivität oft zurück, Grundumsatz und Kalorienbedarf werden entsprechend geringer. Auch der Appetit lässt im Alter nach, bei gleichbleibendem Bedarf von Spurenelementen, Vitaminen und Mineralien. Die Ernährung jenseits des 70. Lebensjahrs sollte Gewichtsverlust oder …

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