Weniger Tabak-Schadstoffe sind weniger gefährlich

Zur Vermeidung gesundheitlicher Beeinträchtigung wurde erste kürzlich ein Präventionsgesetz etabliert, welches dem allgemeinen Prinzip der Vorsorge in der Medizin gerecht werden soll. Bei Hypertonie und Fettstoffwechselstörung sind Präventionsmaßnahmen seit langen bekannt und jede Impfung erfüllt einen präventiven Zweck der zu erwartenden Viruserkrankungen. Gesundheitliche Schadensminderung (harm-reduction) ist Zweck jeder Helmpflicht bei Fahrradfahrern und Skiläufern, der Gurt im Auto dient diesem Ziel und selbst die gesunde Ernährung dient der Gesundheitsprävention, sagte Univ.-Dozent Dr. Ernest Groman vom Nikotin-Institut in Wien, anlässlich eines Fachsymposiums der PMI Science (Philip Morris International Science) auf dem diesjährigen Hauptstadtkongress in Berlin. Die Folgen langjährigen Zigarettenrauchens sind bekannt, aber die Tobacco Harm Reduction zur Prävention nicht-übertragbarer Krankheiten werde noch immer als umstrittenes Konzept betrachtet, bedauerte der Referent. Akzeptiert, aber kaum wahrgenommen werden aufgedruckte Warnhinweise, Rauchverbote oder Nikotinersatzstoffe, die aber wenig erfolgreich sind zum Rauchstopp von Zigaretten. Weiterlesen »

Adipositas muss als Erkrankung wahrgenommen werden

Nahezu 17 Prozent der erwachsenen Bevölkerung gehören in Deutschland zu den stark übergewichtigen Menschen. Sie erfüllen die Kriterien einer krankhaften Adipositas, so die Erhebungen des Statistischen Bundesamts der Europäischen Union. Damit verfügen diese Menschen über einen entscheidenden Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen, Typ 2-Diabetes und bestimmte Krebsarten. Bei bis zu 90 Prozent aller Typ 2-Diabetiker wird ein …

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Hochwertige Ernährung im Alter ist Prävention

Mit zunehmendem Lebensalter ändern sich der Stoffwechsel und häufig auch die Ernährung. Haben die Senioren das 70. Lebensjahr überschritten, geht die körperliche Aktivität oft zurück, Grundumsatz und Kalorienbedarf werden entsprechend geringer. Auch der Appetit lässt im Alter nach, bei gleichbleibendem Bedarf von Spurenelementen, Vitaminen und Mineralien. Die Ernährung jenseits des 70. Lebensjahrs sollte Gewichtsverlust oder …

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Das Mikrobiom ist zweifelsfrei gesundheitsrelevant

Jeder Mensch trägt Millionen unterschiedliche kommensale Besiedler in den unterschiedlichen Kompartimenten des Körper mit sich. So finden sich spezifische Mikrobiota auf der Haut, in der Mundhöhle, im Gastrointestinaltrakt, den oberen Atmungsorganen und im Urogenitaltrakt. Insgesamt können mehr als tausend unterschiedliche Bakterienspezies identifiziert werden, die für jeden Menschen eine individuelle Zusammensetzung aufweisen. Hinsichtlich der Aufgaben und …

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Diskriminierende Signale sind bei adipösen Patienten Fehl am Platz

Die Stigmatisierung adipöser Patienten gehört im privaten und beruflichen Umfeld oft zur Tagesordnung. Findet diese Ausgrenzung auch in Arzt-Patienten-Gespräch statt, ist mit negativen Folgen zu rechnen. Die Betroffenen übernehmen die diskriminierenden Signale, die zur Selbst-Invalidisierung und einem sinkenden Selbstwertgefühl beitragen. Jeder behandelnde Arzt sollte sein Verhalten gegenüber adipösen Patienten bedenken, damit es nicht zur abwertenden …

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Schadstoffreduziertes Dampfen im Sinne der Gesunderhaltung

Regelmäßig wir mehr oder weniger stark übergewichtige Menschen in den Arztpraxen, die sich dem Rauchen von Zigaretten verschrieben haben und gesundheitliche Probleme haben. Eine Beratung zum Rauchstopp lässt sie erschrocken zurückweichen. Ihr Argument ist schwer zu entkräften, dass die Einstellung des Rauchens unweigerlich mit einer Gewichtszunahme verbunden sei. Diese Menschen werden weiter Rauchen aus Angst …

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Stigmatisierung trifft Frauen besonders

Frauen mit einer Adipositas erleben im Vergleich zu den Männern zusätzliche Belastungen und Beeinträchtigungen, nicht nur die multiplen körperlichen Begleit- und Folgeerkrankungen schlagen hier zu Buche, sondern Frauen sind auch im relevanten Ausmaß diversen psychischen Belastungen ausgesetzt. Das gesellschaftliche Stigma trifft sie besonders, da es bei weiblicher Adipositas deutlicher ausgeprägt ist und häufig auf ein …

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