Fünf gute Vorsätze für das Herz-Kreislaufsystem

Im Bereich der Gesundheit können auch schon kleine Schritte Großes bewirken, wie Olaf Weishaupt von OMRON Healthcare zeigt. Bluthochdruck oder Hypertonie ist ein Leiden, das häufig eher als Wehwehchen wahrgenommen wird. Tatsächlich ist die Erkrankung, die Schlaganfälle, Herzinfarkte oder andere kardiovaskuläre Komplikationen hervorrufen kann, nicht zu unterschätzen. Auf Bluthochdruck und seine Folgeerkrankungen lassen sich jährlich zehn Millionen Todesfälle weltweit zurückführen. Das ist allerdings kein Grund zur Panik, aber man sollte sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzen. Problematisch wird Hypertonie vor allem dann, wenn sie nicht erkannt wird und Menschen nichts dagegen tun. Deshalb sollten wir alle 2019 diese Tipps beherzigen:

1. Sich selbst besser kennenlernen

Obwohl einige Risikogruppen, wie Übergewichtige, Diabetiker, Schwangere, Raucher, ältere und besonders gestresste Menschen, besonders gefährdet sind, kann Bluthochdruck jeden treffen. Rund die Hälfte der Patienten ist sich ihres Leidens gar nicht bewusst.

Daher ist es wichtig, immer ein achtsames Auge auf den aktuellen Gesundheitszustand zu haben. Seit 2018 raten die Leitlinien zum Management der arteriellen Hypertonie der europäischen Gesellschaft für Kardiologie zum Gebrauch eines Blutdruckmessgeräts für Zuhause, als Bestandteil der Diagnose einer Bluthochdruckerkrankung.

2. Sich gesünder ernähren

Die Hauptursachen für Bluthochdruck lassen sich auf den individuellen Lebenswandel zurückführen. Besonders die Aufnahme von zu viel Salz begünstigt Hypertonie. Die heutigen Essgewohnheiten in den Industrienationen sorgen wiederrum dafür, dass fast jeder von uns zu viel Kochsalz verzehrt. Bereits eine halbe Fertigpizza kann 70 Prozent des Tagesbedarfs enthalten. Optimal sei eine Tageszufuhr von drei bis vier Gramm, sie solle aber sechs Gramm nicht überschreiten, rät die deutsche Hochdruckliga. Um den Salzkonsum aktiv zu reduzieren, empfiehlt es sich, weitgehend auf industriell verarbeitete Lebensmittel zu verzichten oder deren Konsum möglichst weit einzuschränken. Teilweise finden sich auch auf den Verpackungen Angaben dazu, wie viel Salz mit einer Portion aufgenommen wird. Hier sollten Verbraucher aber beachten, dass die Hersteller Portionsgrößen oft sehr klein ansetzen.
Das Rauchen aufgeben und weniger Alkohol trinken gehören vermutlich zu den häufigsten guten Vorsätzen. Damit tut man auch etwas Gutes für sein Herz, denn zu viel Tabak und Alkohol können ebenfalls Ursachen für Bluthochdruck sein.

3. Sich mehr bewegen

Mehr Sport dürfte sich auch unter den guten Vorsätzen der meisten Deutschen finden. Oft steht dabei Abnehmen im Vordergrund, doch Bewegung wirkt sich auch sehr positiv auf den eigenen Blutdruck aus. Körperliche Aktivität kann einerseits der Entstehung einer Hypertonie entgegenwirken, aber auch bestehender Bluthochdruck kann sich durch einen aktiveren Lebensstil senken lassen. Dabei geht es natürlich nicht um Leistungssport oder extreme Belastungen, etwa beim Krafttraining. Für die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems sind besonders gemäßigte Ausdauerbelastungen zu empfehlen.
Das lässt sich beispielsweise mit Sportarten wie Joggen, Radfahren, Schwimmen, Walken, Langlaufen und vielen mehr umsetzen. Auch ausgedehnte Spaziergänge sind förderlich, oder man versucht sich im Alltag einfach mehr zu bewegen: Die Treppe statt den Aufzug nehmen, oder mit dem Rad statt mit der U-Bahn ins Büro fahren.

4. Den Blutdruck regelmäßig kontrollieren

Um zu beurteilen, ob die Maßnahmen bei Ernährung und Bewegung Früchte tragen, muss man die eigenen Werte regelmäßig messen. Mit modernen klinisch validierten Blutdruckmessgeräten für den Hausgebrauch ist das kein Problem.
Konsumieren Sie unmittelbar vor der Messung für einen Zeitraum von mindestens 30 Minuten keinen Alkohol und kein Koffein und kommen Sie wenigstens fünf Minuten lang zur Ruhe, bevor Sie Ihren Blutdruck messen. Bei der Nutzung eines Tischgeräts sollten die Füße im Sitzen den Boden berühren und der Winkel unterhalb der Knie sollte 90° betragen. Der Ellbogen muss auf dem Tisch aufliegen und die Manschette sollte zwei bis drei Zentimeter über der Armbeuge angelegt werden. Lesen Sie aber auf jeden Fall vor der Benutzung die Gebrauchsanweisung ihres Geräts.

5. Sich realistische Ziele setzen

Ein Problem mit guten Vorsätzen ist, dass sich viele Menschen einfach zu viel vornehmen und dann daran scheitern. Doch niemand muss gleich seine komplette Ernährung umkrempeln, um etwas für seine Gesundheit zu tun. Schon kleine Schritte können einiges bewirken, wie zum Beispiel weniger Salz verzehren. Auch was den Sport angeht sollte man nicht gleich von Null auf Hundert starten, das kann sogar schädlich sein. Gerade Menschen in fortgeschrittenem Alter oder solche, die schon lange gar keinen Sport gemacht haben, sollten davor ihren Blutdruck überprüfen und im Zweifel immer einen Arzt konsultieren.

Fazit

Man muss nicht gleich einen Marathon laufen oder nur noch Rohkost essen. Auch mit kleinen Schritten kann man viel für die eigene Gesundheit tun. Die regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks ist dabei ein wichtiger Indikator für das Herz-Kreislauf-System. Mit kompakten Geräten, wie dem OMRON RS7 Intelli IT, ist die Messung zuhause oder auch unterwegs schnell und einfach erledigt.

OMRON Healthcare
Kontakt: www.omron-healthcare.de

– Adipositas Stiftung // Veröffentlicht in AdipositasAllgemeinFitnessNews