Eine Erfolgsstory von Insulin auch in Zeiten der Pandemie

April 9th, 2021 by

Die COVID-Pandemie wirkt sich auf unterschiedliche Weise auf die Versorgung und die Risiken der Menschen mit Diabetes aus. Es fehlen der persönliche Kontakt, die tröstende Berührung und das Mutmachen im Gespräch mit ihrem Diabteologen, sagte Professor Matthias Blüher von der Adipositas-Ambulanz der Leipziger Universität. Anlässlich des neuen Online-Format von Sanofi:
“Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“. 

(mehr …)

SARS-CoV-2-Infektion auch der Pankreaszellen

April 8th, 2021 by

Bei COVID-19- Patienten steht meisten die Infektion der Atemwege und Lungen im Zentrum des Geschehens.  Bekannt ist, dass SARS-CoV-2 viele Organe befallen und deren Funktionen beeinträchtigen kann. Betroffen können nicht selten der Verdauungstrakt, das Herz-Kreislauf-System und das Nervensystem sein; neueste Daten der Universität Ulm berichten von Störungen des Stoffwechsels, indem auch Pankreaszellen zu den Zielorganen des Pandemievirus gehören.

(mehr …)

Erfolg der frühen Insulintherapie als Prädiktor langfristig guter Diabeteskontrolle

März 14th, 2021 by

Nach der Diagnosestellung eines Diabetes mellitus spielen die ersten drei Wochen der Insulineinstellung eine wichtige Rolle für den Verlauf der Erkrankung. In dieser Zeit sollte alles getan werden, den HbA1c auf das gewünschte Ziel von unter 7 Prozent zu senken, weil diejenigen, die dieses Ziel erreichen, zum besseren und stabiler Krankheitsverlauf geführt werden können. 

(mehr …)

Impfvariation bei Vorerkrankungen

März 14th, 2021 by

Die Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums hat geregelt, bei welcher Alters- oder Risikogruppe zu welchem Zeitpunkt eine Corona-Impfung erhalten soll. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse begründen für Menschen mit Diabetes oder bestimmten Vorerkrankungen eine Priorisierung; sie sollten früher einer Impfung zugeführt werden, als die die entsprechende gesunde Altersgruppe.

(mehr …)

SARS-CoV-2-Infektion in Pankreaszellen

März 10th, 2021 by

Bei COVID-19- Patienten steht meisten die Infektion der Atemwege und Lungen im Zentrum des Geschehens.  Bekannt ist, dass SARS-CoV-2 viele Organe befallen und deren Funktionen beeinträchtigen kann.

(mehr …)

Blutzucker: zu hoch und zu niedrig ist riskant

Mai 4th, 2010 by

Für jeden Diabetiker bedeutet eine drohende Unterzuckerung ein Alarm, denn wenn er sie zu spät bemerkt und nicht rasch Traubenzucker zu sich nimmt, kann dieser Zustand lebensbedrohlich werden. Wenn im Gehirn nicht genügend Zucker (Glukose) ankommt, kommt es zu Verwirrtheitszuständen, Schwindelattacken oder einem hypoglykämischen Schock mit Bewusstseinsverlust.
Gefährlich wird diese Situation für Autofahrer, wenn im Beruf an Maschinen gearbeitet wird oder wenn im Haushalt für Fensterreinigung oder Staubwischen eine Leiter benutzt wird.

Schwindel und Bewusstseinsstörungen bei unterzuckerten (hypoglykämischen) Diabetikern führen sehr häufig zu Unfällen. Damit verbunden ist ein hohes Verletzungsrisiko und z.B. bei Autofahrten besteht Lebensgefahr.

Die Unterzuckerung gehört bei den meisten Diabetikern zu den schwerwiegendsten Nebenwirkungen der Diabetestherapie. Jeder Diabetiker, der zwar seine Blutzuckerwerte möglichst nah an die Normalwerte senken sollte, kennt das damit verbundene Risiko, dass der Zucker zu stark absinken und er das Bewusstsein verlieren kann. Einerseits kann dies auftreten, wenn die Insulindosis falsch gewählt wurde, oder wenn zu wenig gegessen oder eine Mahlzeit komplett vergessen wurde bei bereits injizierter Insulindosis. Auch wenn ein Diabetiker ungewöhnliche körperliche Belastungen hat, beispielsweise bei extremer Muskelarbeit (Sport) oder fieberhaften Erkrankungen, wird mehr Glukose verbraucht und die injizierte Insulindosis kann zur Hypoglykämie führen.

Sowohl der Diabetiker als auch sein behandelnder Arzt fürchten das Auftreten einer Hypoglykämie aufgrund des Verletzungsrisikos oder des plötzlich auftretenden Bewusstseinsverlust und der damit verbundenen Hilflosigkeit.

Führt aber die Angst vor der Hypoglykämie zu einer Reduzierung der Insulindosis, wird die Blutglukose meist nicht ausreichend abgesenkt, und die Hyperglykämie (zu hohe Blutzuckerwerte) verursacht ihrerseits langfristig Schäden an den Gefäßen. Als Folge stellen sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein oder es tritt sogar ein Schlaganfall auf.

Um die Qualität der Blutzuckereinstellung zu bestimmen, wird vom Arzt der HbA1c-Wert gemessen. Dieser steigt über 7 Prozent, wenn die Blutzuckerwerte schlecht eingestellt sind.

Diesem Dilemma kann man entgehen, wenn moderne langwirksame Insulinanaloga zur Therapie eingesetzt werden. Sie werden einmal täglich verabreicht und halten den Blutzuckerspiegel über 24 Stunden im Normbereich, so dass Unterzuckerungen seltener zu befürchten sind. Steigt der Blutzuckerwert nach dem Essen trotzdem noch über den Normalwert an, kann Mahlzeiten abhängig noch ein kurzwirksames Insulinanalogon verabreicht werden.

Ältere Insulinprodukte wie NPH-Insulin fluten nach der Injektion rasch an und erreichen eine hohe Spitze im Blutzuckerprofil, die sich im Laufe des Tages abbaut, bis in vielen Fällen die Insulindosis zu gering ist. Mit diesen Schwankungen der Insulinkonzentration steigt das Risiko für eine Unterzuckerung extrem an. Es kommt zu Zittern, Schweißausbrüchen, Herzklopfen und Heißhunger, und diese Symptome sollten den Diabetiker direkt veranlassen Traubenzucker oder zuckerhaltiges Getränk zu sich zu nehmen, um einen Bewusstseinsverlust zu vermeiden. Dieser kündigt sich an, wenn der Glukosemangel im Gehirn zu stark absinkt. Dann treten Konzentrationsstörungen, allgemeine Verlangsamung, Gereiztheit oder Aggressivität und Schwindel auf. Schwere Unterzuckerungen erfordern die direkte ärztliche Intervention, der die Glukose dann intravenös verabreicht. Nicht selten werden die Betroffenen in die Klinik eingewiesen, in der dann entweder die Dosierung der antidiabetischen Medikamente neu eingestellt oder auf ein lang wirkendes Insulinanalogon umgestellt wird.

Gefährlich sind auch die während des Schlafs auftretenden nächtlichen Hypoglykämien, die der Diabetiker häufig verschläft. Es wurde nämlich in großen Studien herausgefunden, dass Diabetiker mit häufigen Unterzuckerungen nicht nur vermehrt an Herz-Kreislauf-Komplikationen leiden, sondern dass sie auch häufiger eine Demenz entwickeln.

Spende für die Adipositas Stiftung Deutschland

November 26th, 2009 by

Mit dem Programm „Schlank und gesund“ startete das Unternehmen Certmedica International GmbH eine Offensive gegen das Übergewicht. Diese Aktion erfolgte mit den eigenen Mitarbeitern und den Mitarbeitern der Muttergesellschaft Biomedica Pharma-Produkte GmbH. Alle interessierten Mitarbeiter mit einem BMI oberhalb von 26 wurden über Intranet und betriebsinterne Aushänge zu einer Informationsveranstaltung darüber eingeladen.

Die zur freiwilligen Teilnahme entschlossenen Mitarbeiter wurden umfangreich über das Problem des Übergewichts und zu den gesundheitlichen Konsequenzen aufgeklärt. Allen Teilnehmern wurde ein Ernährungskurs mit Rezeptvorschlägen angeboten und eine Sport-DVD der Universität Tübingen mit einem Theraband ausgehändigt. Der Kurs wurde von der betriebseigenen Ökotrophologin, Frau Dr. Weber, durchgeführt. Gleichzeitig erhielten alle sowohl formoline L112 und/oder formoline eiweiß-diät.

Ein akribisch geführtes Ernährungsprotokoll diente der Aufzeichnung der täglich aufgenommen Lebensmittel und kalorienreichen Getränke, um Diätfehler herauszufinden.

Das Programm „Schlank und gesund“ wurde außerdem von der Betriebsärztin begleitet, die das Ausgangsgewicht und die Taillenweite der Teilnehmer feststellte. Das gesamte Programm wurde über einen Zeitraum von zwölf Wochen durchgeführt, in denen die Informationen zu einer vollwertigen Ernährung umgesetzt werden sollten. Somit wurde den Teilnehmern alles zur Unterstützung der Gewichtsreduktion vom Geschäftsführer Ralf Domdey zur Verfügung gestellt, was Teil des formoline-Konzeptes ist.

Einmal wöchentlich trafen sich die Teilnehmer des Programms zu einem Modul des Ernährungskurses; gleichzeitig wurden Taillenumfang und aktuelles Gewicht dokumentiert. Zum Projektende erfolgte eine abschließende Überprüfung von Gewicht und Taillenweite durch die Betriebsärztin, die daraus den Erfolg jedes Teilnehmers errechnete. Alle Gewinner des ersten bis dritten Platzes (errechnet in Prozent der Gewichtsabnahme zum Gesamtkörpergewicht) wurden ausgezeichnet und erhielten Preise.

Da der Geschäftsführer der Ralf-Domdey-Gruppe für jedes abgenommene Kilogramm seiner Mitarbeiter 20 Euro an die Adipositas Stiftung Deutschland spendete, konnte die Geschäftsführerin der Adipositas Stiftung Deutschland, Dr. Karin Wilbrand, einen Scheck in Höhe von eintausend Euro entgegennehmen und bedankte sich für dieses außergewöhnliche und gesunde Engagement.

Der Betrag soll für eine Kinderaktion verwendet werden, die von der Adipositas Stiftung Deutschland in unterschiedlichen Adipositas-Einrichtungen etabliert wird unter dem Motto “Fittes Schulbrot“. Dabei ist vorgesehen, dass die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit ihren Therapeuten und Ernährungsberatern unterschiedliche gesunde Brotaufstriche und Brotbelage selbst entwickeln. Dazu wird gesundes Vollkornbrot, Dinkelbrot, Diätbrot oder auch Pumpernickel aus dem vielseitigen Angebot des Unternehmens Mestemacher zur Verfügung gestellt.

Besonders wichtig dabei ist, dass die Kinder ein positives Ernährungserlebnis haben, und dazu motiviert werden, dieses Ernährungsverhalten auch in ihren Alltag nach der Adipositas-Therapie mitzunehmen.

Dass jedes übergewichtige Kind zu einem kranken Erwachsenen werden kann, liegt auf der Hand, so Wilbrand, unter Hinweis auf die Folgen Hochdruck, Diabetes, Fettstoffwechsel- und motorische Störungen der jungen Betroffenen.

Besonders bei Kindern wird auch die Psyche erheblich vom Übergewicht und der Adipositas beeinträchtigt. Unbeweglichkeit, fehlende sportliche Leistungen/Erfolge sowie Hänseleien der Mitschüler sind leider an der Tagesordnung. Es sei besonders lohnend und der Ökonomie des Gesundheitswesens sowie der Gesellschaft geschuldet, frühzeitig der Entwicklung zu Adipositas-kranken Erwachsenen Einhalt zu gebieten.